Du befindest Dich hier: Startseite » Lernprobleme » Woher kommen schlechte Schulnoten?

© Uwe Grötzner - Fotolia.com

© Uwe Grötzner - Fotolia.com

Viele Eltern wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen, wenn ihr Kind schlechte Noten mit nach Hause bringt. Oft weiß man dabei genau: Das Kind ist nicht dumm, aber hat einfach Probleme beim Lernen oder in Prüfungssituationen. Grundsätzlich gibt es ein paar einfache Verhaltensmuster, an denen man erkennen kann, welche Probleme das Kind beim Lernen oder beim Test konkret plagen.

Viele Schülerinnen und Schüler werden durch die eigene Nervosität blockiert. Oft werden sie vor Arbeiten von Magen- oder Kopfschmerzen und Übelkeit befallen, sind unruhig und besorgt. Diese Kinder leiden vielleicht an Prüfungs- bzw. Versagensangst. In diesem Fall hilft es, das Kind zu unterstützen und ihm beizubringen, selbstbewusst zu sein. In Prüfungssituationen kann es sich auch selber gut zureden („Ich strenge mich an, wenn es nicht klappt, ist das kein Weltuntergang“).

Es kann auch sein, dass das Kind unter Konzentrationsproblemen leidet. Das erkennt man daran, wenn es viele Zahlendreher oder Flüchtigkeitsfehler macht – die Gedanken sind einfach immer woanders. Doch auch Konzentration kann man üben. Oder man kann sich Hilfe beim Fachmann oder der Klassenleitung suchen.

Viele Kinder sind auch einfach unmotiviert – aus vielen verschiedenen Gründen. Dann müssen die Eltern dem Kind klarmachen, dass sie stolz sind und an sie oder ihn glauben. Oft hat dieser Mangel an Motivation auch lerntechnische Gründe. Am besten redet man mit seinem Kind darüber, warum es so wenig Lust hat und sucht dann gemeinsam Lösungen.

Manchmal sind Kinder auch zu unstrategisch oder chaotisch, wenn es ums Lernen geht. Sie vergessen Klassenarbeiten oder lernen den falschen Stoff. Dann bringt man dem Kind am besten bei, sich zu organisieren (z.B. durch Zwischenüberschriften). Vor allem aber muss man dem Kind Verantwortung anvertrauen.

3 Kommentare

  1. Marie sagt:

    Ich glaube generell ist es wichtig, wenn ein Kind Aufmerksamkeit bekommt beim Lernen. Diese Aufmerksamkeit sollte auch nicht unbedingt nur abhängig sein vom Lernerfolg, der sich in einer Note niederschlägt. Wichtiger ist es, sich kontinuierlich zu beschäftigen und sich nicht von kleinen Misserfolgen abschrecken zu lassen. Gerade heutzutage, da die Gefahr von nervösen Erkrankungen zunimmt, ist es wichtig, den eigenen Rhythmus zu finden.

  2. Schlaumeier sagt:

    Schlechte Schulnoten können aber auch davon kommen, wenn ein Kind einfach intellektuell minderbegabt ist. Am besten dann in den Hilfsunterricht schicken. Meist können die Eltern ja auch nicht wirklich weiter helfen bei den Aufgaben, wie soll sie dann das Kind lösen mit so einem background?!?!?!

  3. Wer sich anstrengt ist angestrengt, sonst nichts. Ist das für eine Prüfung förderlich? Wer sich Mühe gibt, kriegt sie. Nützt das für die Prüfung? Viel zu viel alte Misserfolgs-Stiefel werden in der Pädagogik immer noch Tag für Tag brav gemacht. Es wird höchste Zeit, aufzuwachen, auszumisten und umzukehren.
    Wenn ein Mensch FEHLER macht, zeigen die, dass ihm etwas FEHLT. Statt dauernd Fehler vermeiden zu wollen, sollten wir endlich die Augen aufmachen und hinschauen, was sie uns zu zeigen haben. Dann wird alles sehr viel leichter und effizienter.
    In der Ich-kann-Schule würde man sich nicht Mühe geben sondern Erfolg, Freude, Zuversicht und mehr desgleichen. „Ich gebe mir Erfolg.“ – wer denkt das schon?`Keiner. Drum bekommt man ihn auch nicht.
    Jede Auffälligkeit ist ein Sognal, das zeigt, dass es den zuständigen Kräften & Talenten nicht gut geht. Wenn wir diese dann stärken und pflegen, werden sie stark und wachsen und wir können es mit ihnen schaffen. Wenn wir sie aber nur immer üben, üben, üben lassen, erschöpfen wir sie und bescheren uns verdientermaßen Burnout und Depression. Wir sollten besser mit unseren Talenten umgehen, damit die Kinder es von uns lernen können. Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

Hinterlasse eine Nachricht

© 2012 Weiss gar nix. - Alle Rechte vorbehalten. Impressum.