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Thema Prokrastination: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen ... - Foto von: © Christian Pedant - Fotolia.com

Thema Prokrastination: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen ... - Foto von: © Christian Pedant - Fotolia.com

Die meisten Menschen neigen dazu, wichtige und vor allem unangenehme Aufgaben aufzuschieben. Dabei kann es sich um das Erledigen von lästigen und langwierigen Formalitäten handeln, aber auch schwierige Entscheidungen werden oft verschoben – insbesondere wenn man dabei unterschiedlichen Szenarien und weitreichende Konsequenzen bedenken und abwägen muss. Besonders häufig wird das Lernen oder die Vorbereitung auf wichtige Klausuren oder Referate von Schülern und Studenten verschoben – das nennt sich in der Fachsprache auch Prokrastination.

Aufschieben nur selten sinnvoll

Manchmal kann ein Aufschieben sogar sinnvoll sein – aber nur, wenn man dadurch Zeit gewinnt und Ideen sowie wichtige Informationen sammeln kann, die bei der Lösung hilfreich sind. In den meisten Fällen ist ein Aufschieben jedoch keineswegs hilfreich. Und trotzdem findet man immer wieder Ausreden und wendet die nötige Zeit und Energie für Sachen auf, die eigentlich weniger wichtig und dringend sind: auräumen, bügeln, Müll rausbringen …

Das hilft, um das Lernen nicht mehr aufzuschieben und effektiv zu gestalten 

  1. Um unnötigen Stress zu vermeiden, sollte man mit dem Lernen frühzeitig anfangen und den Prozess effektiv gestalten. Dabei sollte man die Tage und Zeiten festlegen, an denen man lernen möchte und bestimmte Inhalte oder Themen für die jeweiligen Zeitabschnitte einplanen. 

  2. Wenn man zum Ende jeder Phase das Gelernte reflektiert, wird man seine Fortschritte merken – das motiviert immer. Außerdem hilft diese Vorgehensweise, das Gelernte als einen weiteren Schritt zum Ziel zu betrachten und es werden dabei nicht selten Wissenslücken deutlich. Je früher diese erkannt werden, desto besser kann man sie schließen.

  3. Viele Menschen lernen besser, wenn sie sich zu Lerngruppen zusammenschließen. Das kann helfen, manche Schwierigkeiten zu bewältigen. Des Weiteren kann man in der Gruppe das Gelernte noch besser reflektieren.

  4. Um effektiv zu lernen, sollte man immer für einen Ausgleich sorgen. Es ist ratsam, sich sportlich an der frischen Luft zu betätigen. Dadurch kann man sich erholen und sogar noch effektiver lernen. Egal, wie konzentriert man lernt, man darf nicht vergessen, viel zu trinken und sich gesund zu ernähren.

3 Kommentare

  1. Markus sagt:

    Am leichtesten kann man der Aufschieberei entgegenwirken, indem man ein Ritual entwickelt, wo die wichtigsten Aufgaben des Tages als erstes erledigt werden. Und man bewusst Pausen einrechnet, in denen man dann das Aufschieben so richtig „zelebrieren“ kann!

  2. Pit sagt:

    Das klingt nach guten Tipps :).
    Habe inzwischen selber Kinder und ich hoffe, dass sie nicht zu den “ Ich -mache- alles – auf die-letzte -Sekunde “ Menschen gehören wie ich es immer war 🙂
    Vielleicht kann ich damit etwas dagegen tun …

  3. LERNEN heißt NICHT: sich hinsetzen und Informationen in sich reinwürgen bis man´s gefressen hat.
    LERNEN heißt: Fährten des Lebens folgen, eigene Erfahrungen sammeln.
    Leider ist das noch nicht einmal den meisten LEHRERN bewusst.
    Die sollten nämlich EIN MITREISSENDES VORBILD FÜR LERNEN SEIN.
    Es ist der DRUCK, der den LERNERFOLG zunichte macht.
    LERNEN funktioniert mit SOG-WIRKUNG.
    Darum ist SOG das Grundprinzip der neuen Ich-kann-Schule.
    Es ist eine ganz andere EINSTELLUNG.
    Damit funktioniert Lernen ganz anders.
    Wer aufschieben will, ist schon UNTER DRUCK.
    Nun den Druck noch zu erhöhen, das vermehrt nur das Problem.
    Lass dir was einfallen, WAS ZIEHT!
    Ich freue mich auf deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

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