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Mobbing unter Kindern und Jugendlichen sollten Eltern ernst nehmen - Foto von: © panthermedia.net/Dirk Döring

Mobbing unter Kindern und Jugendlichen sollten Eltern ernst nehmen - Foto von: © panthermedia.net/Dirk Döring

Kinder haben im Schulalltag mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen. Dabei handelt es sich nicht immer um Schwierigkeiten in manchen Fächern oder um Stress vor Klausuren.

Zankereien nicht immer harmlos

In manchen Fällen sind Kinder an harmlosen Zankereien beteiligt und können damit gut umgehen. Doch oft haben Schulkinder unter verbalen oder körperlichen Angriffen zu leiden, die ihnen seelisch stark zusetzen. Mit solchen Problemen können sie meistens nicht alleine fertig werden und benötigen Hilfe und Schutz von außen – meistens von den Lehrern, den Eltern oder auch von älteren Geschwistern oder Freunden.

Was ist Mobbing?

Wenn die Zankereien in der Schule nicht (mehr) harmlos sind und die Angriffe der anderen Schüler bissiger und verletzender werden, spricht man von Mobbing. Schüler, die ihre Klassenkameraden mobben, verletzen sie oft nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Ihre böswilligen Attacken führen dazu, dass andere Schulkinder leiden und ausgegrenzt werden. In vielen Fällen hält ein solches Verhalten über längere Zeit an und belastet die Schüler, die zu Mobbingopfer werden, sehr stark.

Wie kann man dem Schüler helfen?

Kinder, die in der Schule gemobbt werden, vertrauen sich nicht immer und nicht sofort jemand anders an. In manchen Fällen entscheiden sie sich dazu, die Geschehnisse ihren Eltern oder Lehrern gegenüber zu verschweigen – selbst wenn ein Vertrauensverhälntis zwischen Kind und Eltern besteht.

Sobald Eltern merken, dass ihre Kinder sich ungewohnt verhalten, sollten sie das Gespräch suchen. Dabei sollten sie jedoch behutsam vorgehen. In manchen Fällen öffnen sich Kinder erst langsam. Sobald es gelungen ist, über ein bestehendes Problem zu sprechen, kann man gemeinsam nach Lösungen suchen. Wenn das Kind tatsächlich Opfer von Mobbing wurde, sollten Eltern umgehend das Gespräch mit der Lehrerschaft und ganz besonders mit dem jeweiligen Klassen- oder Vertrauenslehrer suchen.

4 Kommentare

  1. Eva sagt:

    Gerade Kinder können wirklich gemein sein ! Hier ist das Lehrpersonal gefragt, nicht nur Dienst nach Vorschrift leisten,sondern auch Einfühlungsvermögen zeigen und den Kindern ,die von Mobbing betroffen sind, helfen und diese unterstützen. Sonst wird die Schule schnell zur Qual..

  2. Bea sagt:

    Ich finde da hast du vollkommen recht ! Ich als ehemalige Lehrerin kann bestätigen,dass es teilweise schon krass ist, was in Schulen abgeht !

  3. tanja sagt:

    ich werde in der schule immer ausgelacht weil ich zusammengewachsene augenbrauen habe was kann ich tun ?

  4. Mobbing ist ein recht derutlicher Indikator = Anzeiger dafür, dass andere mit deinen Kräften noch besser schlecht umgehen können als du.

    Zum Mobben sucht man sich nicht die Starken aus sondern die Schwachen, insbesondere die Geschwächten.
    Geschwächte haben geschwöchte Kräfte und wissen diese Kräfte nicht zu stärken.
    Geschwächte haben ein schlechte Bild von sich, das ihnen andere aufgedrängt haben, übernommen und halten dieses Bild durch AUTOSUGGESTION am Leben.
    Es ist ihnen nicht bewusst, dass sie diese AUTOSUGGESTION einfach ändern können.

    Warum lernen wir eigentlich in der Schule nur, uns zu verausgaben?
    Warum lernen wir nicht, uns das einzugeben, was uns stark und souverän und unangreifbar macht?
    Warum befasst sich in der Schule kein Mensch mit seiner SUGGESTIVEN WIRKUNG?
    Warum wird in der Pädagogik verdrängt, dass wir alle SUGGESTIVE WIRKUNG haben und dass man die ändern kann, wenn man sie beachtet und verstehen lernt?

    Ich habe seit bald 40 Jahren die suggestiven Wirkungen in der Pädagogik untersuchtund deshalb viele leichte und tiefgreifende Lösungen gefunden, die man sich nicht erarbeiten kann.
    Im Lehrplan fehlen ganz entscheidende Dinge, die man zur originalen LEBENSBEWÄLTIGUNG braucht.
    Nicht FÜRS LEBEN lernen macht lebenstüchtig sondern LEBEN LERNEN,
    Es gibt viel – zum Glück sehr einfache Dinge über das Leben – zu lernen.
    Ich freue mich auf Euren Erfolg.
    Franz Josef Neffe

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