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Mobbing in der Schule ist heutzutage leider keine Seltenheit mehr - Foto von: © Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

Mobbing in der Schule ist heutzutage leider keine Seltenheit mehr - Foto von: © Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

Mobbing in der Schule ist leider keine Seltenheit. Es ist für die Kinder ebenso wie für die Eltern äußerst belastend. Hier einige Tipps, wie man damit angemessen umgehen kann. Zunächst einmal sollte man, so seltsam das klingen mag, diejenigen verwirren, die einen mobben. Im Klartext heißt das: Anstatt sich zu schämen und allein in der Ecke zu sitzen, sollte man ruhig und gelassen auf Spöttereien reagieren und nicht etwa in Tränen ausbrechen. Die Klassenkameraden werden dann schon bald die Lust daran verlieren, weiter zu sticheln. Gemeinsam mit den Eltern kann man beispielsweise als eine Art Rollenspiel dafür zu Hause üben.

Ein nächster, wichtiger Punkt sind die Freunde. Kämpft man allein gegen das Mobbing an, hat man oftmals keine Chance. Deswegen ist es enorm wichtig, sich beispielsweise Kinder in der Klasse zu suchen, die vielleicht Ähnliches aushalten müssen. Man sollte sich mit ihnen zusammenschließen und gemeinsam gegen die Mobbenden vorgehen. Als nächstes sollte man den Anführer der Gruppe, die einen mobbt, ausmachen und am besten direkt mit dem Problem konfrontieren. Und nicht nur das: So schwer es fällt, sollte man den Mut finden, und zurück sticheln. Wenn der Chef der Gruppe erst einmal zu hören bekommt, dass auch er nicht makellos ist, wird er sich vielleicht zweimal überlegen, ob seine Spöttereien wirklich Not tun.

Wie erkennt man aber überhaupt, ob das eigene Kind gemobbt wird? Nun, es gibt dafür einige klassische Anzeichen. Kinder, die gemobbt werden, gehen zunächst einmal ungern in die Schule. Außerdem sind sie oft krank, müde und generell demotiviert für alles, was sich um die Schule dreht. Auch außerhalb aber verlieren sie die Lust am Spielen und anderen Dingen. Deswegen ist Wachsamkeit geboten. Die Eltern, aber auch Lehrer und Mitschüler sollten eine gute Sensorik dafür haben, wie es um die Kinder steht. Ist das Problem erst erkannt, kann man mit den gegebenen Tipps schließlich versuchen, einen Ausweg zu finden.

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2 Kommentare

  1. Anonym sagt:

    Als Mobbing-Opfer Freunde in der eigenen Klasse zu finden, dürfte sich eher schwierig gestalten! Denn charakteristsich für ein Mobbing-Opfer ist ja gerade, dass es keinen Anschluss in der Klasse findet. Niemand will sich freiwillig mit einem befreunden, weil jeder Angst hat, dann selbst zum Opfer zu werden!

  2. Sandra sagt:

    Ich sehe das anders! Gerade dann sollte man mutig sein und sich hinter “bedrängte” Kinder stellen! Auch, wenn das in dem Alter wahrscheinlich schwierig ist – das ist klar!

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