Du befindest Dich hier: Startseite » Schule & Uni » Lernen für die Uni: Karteikartensystem

Sich mit Karteikarten gut auf Prüfungen vorbereiten. - Foto von: © panthermedia.net/ 6163 (Marc Dietrich)

Sich mit Karteikarten gut auf Prüfungen vorbereiten. - Foto von: © panthermedia.net/ 6163 (Marc Dietrich)

Der Uni-Alltag mag für viele aussenstehende eher beschaulich und stressfrei wirken, jedoch stehen in jedem Semester auch die gefürchteten Prüfungszeiten an. Oft muss sich der Student auf mehrere Prüfungen gleichzeitig vorbereiten und in kurzer Zeit eine Fülle an Stoff, oft auch aus verschiedenen Fächern oder Themengebieten, bewältigen. Verschiedene Lerntechniken tragen dazu bei, dem Studenten diese Aufgabe etwas zu erleichtern.

Karteikarten schützt nicht vor Lernen

Natürlich hat jeder Einzelne individuelle Vorlieben, wenn es darum geht, sich ein Stoffgebiet zu erarbeiten, die althergebrachten Karteikarten können jedoch den meisten das Leben etwas vereinfachen. Dazu sollten aber einige Grundregeln beachtet werden. Bereits beim Erstellen der Karteikarten muss sich der Student intensiv mit dem Stoff auseinandersetzen. Hierin liegt die erste Einübung des zu Erlernenden. 

Es bedarf jedoch auch einer gewissen Struktur. Der Stoff sollte in verschiedene Themenkomplexe unterteilt werden. Auf den einzelnen Karten sollte nicht zuviel vermerkt werden. Andere Studenten können bei der Erstellung der Lernkarten oft nützliche Tipps geben. Es bietet sich an, auch die Fundstelle für etwaiges Wissen auf der Karte zu vermerken. Je nach Vorliebe wird die Karte handschriftlich oder auch am PC erstellt.

System nach Leitner

Da jeder Stoff unterschiedlich schnell ins Gehirn wandert und sich dort bestenfalls festigt, empfiehlt sich die Anwendung des altbewährten Kasten-Systems von Sebastian Leitner aus dem Jahr 1973. 

Der Kasten sollte in fünf Fächer unterteilt werden. Zuerst sind alle Karten im ersten Fach versammelt. Nach erfolgreicher Beantwortung der jeweiligen Karte wandert sie in das nächstgelegene Fach weiter. Bei einem Misserfolg bleibt sie im ersten Fach. Mit fortschreitender Lerndauer wandern die einzelnen Karten dann immer weiter Richtung Ende des Kastens und geben dem Studenten eine gutes Gefühl, wenn sie ganz hinten angelangt sind. Beantwortet er die Karte falsch, muss sie wieder ins erste Fach zurück. Er kann sich sicher sein, nach mindestens fünfmaliger erfolgreicher Wiederholung das wesentliche Begriffen zu haben. Die Karten sind auch sehr handlich und können immer überall hin mitgenommen werden. 

1 Kommentar

  1. Steffen sagt:

    Das Karteikartenlernen hat mein Jura Studium gerettet :). Kann ich nur jedem empfehlen !

Hinterlasse eine Nachricht

© 2012 Weiss gar nix. - Alle Rechte vorbehalten. Impressum.