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© Robert Kneschke - Fotolia.com

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Viele Studenten lernen einsam und allein für ihre Klausuren und haben dann große Probleme, ihre Fragen zu klären. Diesem Problem kann mit Hilfe von Lerngruppen entgegengewirkt werden.
Viele Professoren empfehlen in ihren Kursen Lerngruppen zu bilden. So können eigene Schwachstellen gefunden und bekämpft werden. Dies hilft bei dem Ausbau von fachlichen und rhetorischen Mitteln. Lerngruppen können jederzeit im Studium gegründet werden und sind für jedes Fach sinnvoll. Oftmals treffen sich auch mehrere, die zusammen an Hausarbeiten schreiben. Dies ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn es sich um das selbe oder ein ähnliche Thema handelt.
Bevor die Lerngruppe startet, sollte man sich überlegen, wie viele Leute Teil der Lerngruppe werden wollen. Idealerweise sollte eine Teilnehmerzahl von fünf Mitgliedern nicht überschritten werden. Denn die Größe der Gruppe entscheidet auch über den Lernerfolg. Denn es ist einfacher mit vier Leuten ein Thema zu diskutieren als mit zehn. Für eine größere Gruppe stehen in der Regel Übungen oder Tutorien zur Verfügung.
Bei einer Lerngruppe ist es immer schwierig einen geeigneten Raum zu finden. In einem offenen Raum der Uni ist es oftmals zu laut und bei einem zu hause meistens auch. Nach einer ausgiebigen Suche kann dann aber ein Raum in der Uni gefunden werden, der noch offen ist.
Jura ist wohl eines der Studienfächer bei denen eine Lerngruppengründung am sinnvollsten ist. In der Examensvorbereitung sind induktive Lernmethoden sehr sinnvoll. Diese bestehen aus der Bearbeitung von Fällen und dem gegenseitigen Abfragen von Prüfungsfragen. Anhand dessen kann dann an den Aufbauschemata gearbeitet werden. Bei dieser Lernmethode spielt das gegenseitige Verbessern und die Wiederholung und Einübung juristischer Probleme eine sehr große Rolle. Ratsam ist es anhand eines feststehenden Lernplans die Übungen durch zu gehen. So kann man auch schnell die Fortschritte der Gruppe sehen und wie leicht es dem Einzelnen fällt.
Festzuhalten ist, dass es sich gemeinsam oftmals besser lernen lässt, denn bekanntlicherweise ist geteiltes Leid nur halbes Leid.

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2 Kommentare

  1. Alex sagt:

    Oftmals ist in den heutigen Bachelorstudiengängen nicht mehr genügend Zeit für viele Übungen und gemeinsame Treffen. Große Teile der Gruppenarbeit werden dank Google Docs und Skype an den heimischen Computer verlegt, wo dann der gemeinsame Lernerfolg ausbleibt mangels Kontrolle.

    • Geraldine sagt:

      Ich gehe auch davon aus, dass der durch Bologna initiierte Zeitmangel das Kernproblem ist. Die Verschulung des Systems lässt kaum noch Freiräume für die selbst organisierten Veranstaltungen.

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