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© T. Michel - Fotolia.com

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Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) gibt es bereits seit Anfang der 50er Jahre. Damals injizierte Hermann Dietzfelbinger, der Leiter der Diakonischenanstalt Neuenttelsau, ein soziales Jahr des Diakoniewerkes. Hier sollten junge Menschen eine Chance bekommen, sich sozial und ohne Ausbildung einbringen zu können. Heute machen Tausende junger Erwachsener jedes Jahr ein FSJ in verschiedenen sozialen Institutionen und in den unterschiedlichsten Bereichen.

Insbesondere junge Menschen, die sich zwischen Schule und Studium oder einer Ausbildung befinden, interessiert das Freiwillige Soziale Jahr. Wer nach der Schule noch nicht genau weiß, welchen Weg er gehen soll, für den könnte das FSJ eine Chance sein dies herauszufinden. Denn mit dem FSJ kann man nicht nur ein Jahr überbrücken, es kann einem auch die Richtung für die Zukunft weisen und soziale Kompetenzen fördern. Neben den sozialen Kompetenzen ist es jedoch die Erfahrung, die viele Menschen neugierig macht.

Während eines FSJ arbeite die FSJler ein Jahr lang mit, in einer sozialen Einrichtung. Das kann ein Kindergarten, ein Altersheim aber auch der Pflegedienst sein. Beim Deutschen Roten Kreuz gibt es auch die Möglichkeit, sich zum Krankenwagenfahrer ausbilden zu lassen. In fast allen sozialen Einrichtung kann ein FSJ absolviert werden. Das FSJ wird mit maximal 500 Euro vergütet, wobei jedem FSJler zusätzlich noch das Kindergeld zusteht. Gearbeitet wird in der Regel in einer Vollzeitstelle.

Nicht wenige FSJler entscheiden sich später ebenfalls für ein Studium der Sozialen Arbeit oder für eine Ausbildung zum Pfleger. Wer nach dem FSJ das Studium der Sozialen Arbeit anvisiert, der hat nach dem Abschluss des FSJ gute Chancen an den jeweiligen Fachhochschulen angenommen zu werden. Oftmals sind praktische Erfahrungen Voraussetzung für einen Studienplatz. In jedem Fall ist es jedoch eine Erfahrung, die den eigenen Horizont erweitert und die keiner so schnell vergisst.

1 Kommentar

  1. Jessie sagt:

    Das Schlimme daran sind nur die Politiker, die doch jetzt tatsächlich verlangen, dass FSJler Steuern bezahlen sollen… da meldet man sich freiwillig um was Gutes zu tun und wird dann auch noch ausgenommen..echt verrückt!

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