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© markus_marb - Fotolia.com

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Der 1. Mai, ein freier Tag mit meist gutem Wetter. Für die meisten Menschen bietet der Tag einen entspannten arbeitsfreien Tag, dabei hat der Feiertag eine geschichtsträchtige Bedeutung für unsere Gesellschaft. Offiziell gilt das Datum nämlich für den „Tag der Arbeit“, einem von neun bundeseinheitlich geschützten Feiertagen, die Arbeitsruhe und seelische Erholung bieten sollen.

Der Ursprung des ersten Tag im Monats Mai geht zurück auf die Arbeiterproteste in den USA im Jahr 1886. Die für gerechte Löhne und Arbeitszeiten eintretenden Protestanten wurde durch Polizeigewalt unterbunden, aber erregten immenses Aufsehen. Der Protesttag wurde 1890 bereits von Arbeitern aus aller Welt mitgetragen und erhielt im Oktober 1890 in Deutschland erstmals die Forderung, den Feiertagsstatus beigemessen zu bekommen. 1919 galt er erstmalig und vorerst einmalig als Feiertag, bis er 1933 von den Nationalsozialisten als Feiertag eingeführt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Tag in der Bundesrepublik Deutschland  hauptsächlich vom DGB instrumentalisiert wurde, um der Rolle als Vertretung der Arbeitnehmerschaft gerecht zu werden. Auch in der DDR galt der erste Maitag als freier Tag, wurde jedoch unter dem für dieses System politisch passenderen Titel „Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen für Frieden und Sozialismus“ durchgeführt. 

Im Ursprungsland des Arbeitertages ist die der 1. Mai jedoch nicht von besonderer Bedeutung, so zumindest das Datum nicht. Der Labor Day findet am ersten Montag des Septembers statt, und vermeidet somit die direkte Referenz an die gewalttätige Niederschlagung des Arbeiterprotests durch Polizeikräfte. Dafür markiert er jedoch ein anderes großes Ereignis der US-Kultur, die unabdingbar ist: den Beginn der Football-Saison, dem Nationalsport der USA.

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