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Ein möglicher Grund ­dafür können gesundheitliche Probleme sein. Wer in einem körperlich anstrengenden Beruf arbeitet, kann ­früher oder später gesundheitliche Schäden davontragen. Sind diese so gravierend, dass der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, aufgrund des Alters des Arbeitnehmers aber auch noch keine Rente beantragt werden kann, ist eine berufliche Umschulung eine mögliche Alternative.

Ein anderer Grund kann der Wegfall eines entsprechenden Industriezweiges sein, sodass in dem erlernten Ausbildungsberuf keine Chance mehr auf eine Arbeitsstelle besteht. Sind vorher Weiterbildungen gemacht worden, die Chancen in anderen Berufsfeldern ermöglichen, so ist hier eventuell ein Wechsel möglich. Ansonsten bleibt nur der Weg der Umschulung.

Die Kosten für eine solche Umschulung werden in vielen Fällen dann von der öffentlichen Hand übernommen. So kann zum Beispiel jemand, der seit Längerem arbeitslos ist und in seinem erlernten Beruf keine Chance auf eine Einstellung hat, wieder in den ersten Arbeitsmarkt gebracht werden. Wichtig ist dabei die Auswahl der richtigen Umschulung, denn diese sollte sich sowohl an den Fähigkeiten des Umschülers als auch den Erfordernissen des Arbeitsmarktes orientieren. Wird die Umschulung für einen Beruf durchgeführt, der wenig oder gar nichts mit dem bisherigen Beruf des Umschülers zu tun hatte, so wird die Umschulung entsprechend lange dauern. Gibt es hingegen Anknüpfungspunkte zur bisherigen Tätigkeit, so lässt sich die Umschulungszeit eventuell merklich verkürzen. Dies führt zu geringeren Kosten und bringt den Umschüler schneller wieder in Arbeit. In jedem Fall sollte die Umschulung mit einem anerkannten Berufsabschluss enden und nicht nur aus einer Reihe von Zertifikaten oder sogenannten Scheinen bestehen, die aber keinen Ausbildungsabschluss darstellen.

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