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Massage - Foto von: © panthermedia.net/Jeffrey Banke

Massage - Foto von: © panthermedia.net/Jeffrey Banke

Der, der den Beruf als Masseur und medizinischer Bademeister, wie die Berufsbezeichnung offiziell lautet, lernt, braucht sich um fehlende Kundschaft keine Sorgen zu machen. Die Nachfrage steigt merklich, denn Rückenschmerzen schicken sich an, zur Volkskrankheit Nummer 1 zu werden. Kein Wunder, sitzen die meisten Deutschen doch 40 Stunden die Woche am Schreibtisch.

Einen ganz anderen Berufsalltag haben die Masseure. Sie verrichten ihre Tätigkeit überwiegend im Stehen und müssen kräftig zupacken können. Während der Ausbildung lernen sie rund 30 verschiedene Massagetechniken und haben dabei alle Hände voll zu tun. Unterschieden werden muss zwischen Wellnessmassagen, die vornehmlich den Zweck haben, den Massierten zu entspannen und medizinischen Massagen, die Schmerzen und Muskulaturprobleme beheben sollen. Auch zur Rehabilitation oder als präventive Maßnahme können Massagen eingesetzt werden.

Je nach Krankheitsbild werden eine bestimmte Massage und eventuelle zusätzliche Behandlungsmethoden ausgewählt. Das können zum Beispiel eine Thermotherapie, eine Ergotherapie oder eine Hydrotherapie sein. Normalerweise werden Patienten von ihren behandelnden Orthopäden oder Allgemeinmedizinern zur Massage geschickt und zwischen Arzt und Masseur findet eine fachliche Besprechung statt.

Der Masseur muss jedoch oft selbst entscheiden, welche Behandlung die richtige für den jeweiligen Patienten ist. Dafür untersucht er das Gewebe und findet durch Berührung und Abtasten die Stellen, die krankhaft verändert sind. Eine Technik ist zum Beispiel die Lymphdrainage, die ermöglicht, dass Gewebeflüssigkeit, die sich angesammelt hat, abfließen kann.

Die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister dauert zweieinhalb Jahre. Während dieser Zeit absolvieren die Azubis auch ein Pflichtpraktikum, und der praktische Anteil während der Ausbildung ist hoch. Doch auch das theoretische Wissen ist wichtig, Masseure müssen sich mit Berufsgesetzkunde, Anatomie, Physiologie und Hygienevorschriften genau auskennen. Dazu kommt, dass ein Masseur die Fähigkeit besitzen muss, sich in einen anderen Menschen hineinzufühlen, Berührungsängste dürfen auch nicht vorhanden sein.

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1 Kommentar

  1. Lars sagt:

    Masseur = medizinischer Bademeister?! Wusste ich gar nicht! 😀

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