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So wird bestimmt, welche Stärke die Brillengläser im Anschluss haben sollen - Foto von: © Joerg Lantelme - Fotolia.com

So wird bestimmt, welche Stärke die Brillengläser im Anschluss haben sollen - Foto von: © Joerg Lantelme - Fotolia.com

Es gibt unterschiedliche Berufe im Gesundheitswesen. Bei allen Berufen stehen Menschen und ihre Gesundheit im Mittelpunkt. Wer in einem solchen Beruf ausgebildet werden oder arbeiten möchte, sollte auf jeden Fall die Motivation mitbringen, Menschen unterstützend zur Seite zu stehen, wenn sie versuchen, ihre Gesundheit wiederherzustellen, oder bei unterschiedlichen vorbeugenden Maßnahmen.

Einer von vielen Berufen im Gesundheitswesen ist der des Augenoptikers. Der Beruf des Augenoptikers ist sehr vielfältig und wird von unterschiedlichen Tätigkeiten geprägt. Augenoptiker beraten ihre Kunden und führen ggf. Sehtests durch, so dass sie anhand der Art und des Grades der Fehlsichtigkeit genau ermitteln können, welche Art von Sehhilfen ihre Kunden brauchen. Dabei spielen anatomische und optische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle. Heutzutage sind aber ästhetische Gesichtspunkte auch von zunehmender Bedeutung, da eine Brille für die meisten nicht nur eine Sehhilfe darstellt, sondern gerne auch als Accessoire genutzt wird. Insofern müssen bei der Beratung nicht nur die Art und der Grad der Fehlsichtigkeit ermittelt werden, sondern auch die Kundenwünsche in Bezug auf ihr Erscheinungsbild und ihren Stil. Entsprechend dieser Wünsche wird ein Brillengestell ausgewählt. In manchen Fällen spielt nicht nur das Gestell, sondern auch die Art der Gläser eine Rolle für das Erscheinungsbild aber auch für den Komfort eine Rolle. Viele Brillenträger ziehen beispielsweise entspiegelte Gläser vor – dadurch stören sie keine Lichtreflexe beim Sehen. Zudem kann das Gegenüber dem Brillenträger ohne Spiegelungen in die Augen schauen. Den Kunden stehen außerdem getönte oder beschichtete Gläser zur Auswahl.

Nach der Beratung wird die Brille angefertigt. Die Gläser, die Augenoptiker benutzen, um Brillen anzufertigen, sind industriell vorgefertigte Halbfabrikate. Sie werden von dem Augenoptiker nachträglich bearbeitet und in die Brillenfassungen eingefügt. Sobald die Brille angefertigt wurde, wird das Gestell individuell angepasst – dadurch wird ein Tragekomfort gewährleistet.

1 Kommentar

  1. Herr B. sagt:

    Mein Cousin ist Optiker und übt seinen Beruf mit großer Leidenschaft aus. Gerade im Gesundheitsbereich ist das auch besonders wichtig! Schließlich ist das ein Bereich, in dem sich die Kunden/Patienten oft besonders ausgeliefert fühlen und enorm auf das Fachwissen ihres Gegenübers angewiesen sind. Wem das nicht bewusst ist, der sollte keinen Beruf im Gesundheitswesen anstreben 🙂

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