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© Franz Pfluegl - Fotolia.com

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Kommunikation ist im Berufsleben sehr wichtig. Dabei geht es aber nicht immer nur um ein Gespräch unter vier Augen, sondern oft auch um eine Rede vor mehreren Menschen. Um hier überzeugend aufzutreten und das Gegenüber von seinen Argumenten zu überzeugen, muss man die so genannte Rhetorik, die Kunst der Beredsamkeit beherrschen. In manchen Berufsfeldern, zum Beispiel der Politik kann eine gute oder schlechte Rhetorik sogar ausschlaggebend für einen Wahlausgang sein. Doch auch in anderen Berufen ist man mal seltener, mal häufiger dazu gezwungen frei zu sprechen. Das klingt oft leichter als es tatsächlich ist und bereitet nicht wenigen Menschen Probleme. Die gute Nachricht ist jedoch, dass man das freie Sprechen üben und lernen kann. Bei großer Angst vor Publikum empfiehlt es sich zunächst allein zu sprechen. Hierfür sollte man sich ein Thema überlegen und dann die Zeit stoppen. Eher schlecht ist es jedoch eine vorgefertigte Rede zu lesen, denn das wirkt unsicher und macht es dem Zuhörer sehr schwer den Ausführungen zu folgen.

Besser ist es auf einem Blatt eine Gliederung aus Stichworten festzuhalten, auf die man einen Blick werfen kann, wenn es während des Sprechvorgangs hapert. Wichtig ist auch im Kopf zu behalten, dass man noch übt und dass das auch in Ordnung ist. Wenn es also öfter einmal hakt, sollte das nicht frustrieren, sondern motivieren. Versuchen sollte man auch herauszufinden, warum es hakt, um den Fehler beim nächsten Mal nicht zu wiederholen. Viele Redner haben vor allem bei längeren Pausen ein ungutes Gefühl und versuchen diese irgendwie zu füllen. Das ist allerdings oft gar nicht nötig, denn auch das Publikum ist manchmal froh eine kurze Gedankenpause zu haben und das Gesagte sacken zu lassen. Also sollte man auch selbst kurze Pausen nutzen, um tief durchzuatmen und dann ruhig und strukturiert weiterzumachen. Falls man einmal komplett den Faden verloren hat, kann man auch das Gesagte noch einmal kurz zusammenfassen. Dabei sollte man dem Publikum nicht arrogant begegnen, aber auch nicht unterwürfig. Man sollte versuchen, sich vielmehr als ebenbürtige Gesprächs- und Diskussionpartner zu sehen.

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2 Kommentare

  1. Larissa sagt:

    Coole Tipps, danke!!!

  2. Marielu sagt:

    Ich würde sagen, da hilft nur Eines: Übung macht den Meister! 😀

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