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ADHS ist eine weit verbreitete Erkrankung bei Kindern - Foto von: © DOC RABE Media - Fotolia.com

ADHS ist eine weit verbreitete Erkrankung bei Kindern – Foto von: © DOC RABE Media – Fotolia.com

Wenn man den Statistiken Glauben schenken darf, dann ist ADHS eine der häufigsten Erkrankungen bei Kindern. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung betrifft ca. drei bis sechs Prozent aller Kinder in Deutschland. Die Diagnose ist jedoch kompliziert, da die Symptome nicht ganz eindeutig sind.

Die Ursache für ADHS oder ADS ist eine angeborene oder vererbbare Impulssteuerungs- und Reizfilterschwäche. Sie betrifft das Botenstoffsystem des Gehirns. Zwar kann ADHS auch bei „normaler Intelligenz“ vorkommen, doch überwiegend wird es bei Kindern mit überdurchschnittlicher Intelligenz diagnostiziert. Die Symptome müssen seit mindestens sechs Monaten beobachtbar sein und erstmals vor dem siebten Lebensjahr auftreten. Falls man eine ADH-Störung vermutet, dann sollte man zuerst einen Kinderarzt aufsuchen, der einen gegebenenfalls an einen Facharzt überweist. Familien, die betroffen sind, haben auch die Möglichkeit, Selbsthilfegruppen aufzusuchen. Dort erfährt man durch den Austausch mit anderen Eltern, welche Medikamente und Behandlungsmethoden zu empfehlen sind, sowie, wie man am besten mit der Krankheit umgeht.

Es werden drei Kernsymptome bei ADHS unterschieden: zum einen Unaufmerksamkeit, das bedeutet, dass das Kind nichts zu Ende bringen kann, Schwierigkeiten hat, Anweisungen zu befolgen und eine unterentwickelte Konzentrationsfähigkeit hat. Außerdem hat es Probleme beim Organisieren von Aufgaben und Aktivitäten, ist häufig vergesslich und zeigt wenig Ausdauer bei Spiel und Arbeit.

Ein weiteres Symptom ist die Hyperaktivität. Sie äußert sich, wenn das Kind sehr zappelig ist und es ihm schwerfällt, wenn es still sitzen muss. Zudem redet das Kind übermäßig viel und laut.

Das dritte Symptom ist die Impulsivität, die sich darin äußert, dass das Kind sich oft in die Spiele anderer Kinder einmischt, sein Verhalten unvorhersehbar ist. Das Kind hat wenig Bewusstsein für Gefahren und verlangt ständig Aufmerksamkeit. Das sind jedoch nur einige Symptome von ADHS und muss nicht zwangsläufig auf eine Störung schließen lassen, was eine Diagnose sehr schwierig macht.

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1 Kommentar

  1. Bei ADHS geht es angebglich um ein Aufmerksamkeitsdefizit.
    Meist tut man so als ob das eine unheilbare Kinderkrankheit sei.

    Das sehe ich in der neuen Ich-kann-Schule ganz anders.

    Die exakte Beobachtung zeigt, dass ein Aufmerksamkeitsdefizit gar nicht entstehen kann.

    Die Frage ist nur, ob der Lehrer – oder Du – die Aufmerksamkeit auf sich ZIEHEN kann.

    Lehrer haben da meist ganz schlechte Karten, weil siemit ihrer Pädagogik immer nur DRUCK machen, wenn sie erZIEHen.

    Mit Druck kann man nicht ZIEHEN.

    Folglich ZIEHT in der Schule fast immer tewas oder jemand anderes die Aufmerksamkeit auf sich.

    Diese Krankheit hat also gar nichts mit dem Kind zu tun.

    Es ist einfach ein Er“ZIEH“ungs- oder , genauer: ein ErDRÜCKungsfehler.

    ADHS ist ein pädagogischer Kunstfehler.

    Ich grüße freundlich.

    Franz Jlsef Neffe

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